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Liebe Leserin, lieber Leser,
Weihnachten steht trotz frühlingshafter Temperaturen vor der Tür und die Pläne für das Jahr 2016 nehmen konkrete Form an.
Einer unserer Schwerpunkte im neuen Jahr wird das Thema eHealth sein. Unser Ziel ist es, in diesem Themenbereich ein schlagkräftiges Netzwerk aufzubauen. Dabei werden wir entlang der Wertschöpfungsketten eng mit der Cluster-Agentur Life Science Nord zusammen arbeiten.
Das Thema eHealth ist äußerst bunt: Angefangen bei der Telemedizin auf dem ersten Gesundheitsmarkt bis hin zu sogennanten Wearables, die auf dem zweiten Gesundheitsmarkt einen Hype erleben und herkömmliche Systeme verändern. Daran knüpfen sich eine Reihe von Fragen, die von Politik und Gesellschaft einen Diskurs ganz neuer Art mit sich bringen werden. Dabei wird es nicht nur darum gehen, dass die unterschiedlichen Systeme lernen miteinander zu kommunizieren. Auch Big Data, Datenschutz und Vertrauen spielen eine zentrale Rolle. Am Ende stellt sich die Frage, ob es uns auch in Hamburg gelingen kann, den Innovationsschub, den das Thema eHealth bietet, gewinnbringend zu nutzen.
Welche Rolle die Politik dabei spielen kann, haben wir Ende November bei einem Parlamentarischen Abend der Gesundheitsmetropole in Berlin erörtert. Viele von Ihnen sind unserer Einladung in die Hauptstadt gefolgt und haben sich aktiv in die Diskussion eingebracht.
Wir laden Sie herzlich ein, dies auch im kommenden Jahr zu tun. Denn die Impulse, die wir insbesondere von den Mitgliedern unseres Vereins Gesundheitsmetropole Hamburg e.V. erhalten, sind uns besonders wichtig, um die richtigen Dinge anzupacken.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2016!
Ihre Gabriele Rose und Ihr Jan Quast |
INHALTSVERZEICHNIS
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| GesundheitsMETROPOLE | ||
| Knowledge sharing and care coordination across Europe: Entwicklung Europäischer Referenznetzwerke zu seltenen Erkrankungen |
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Die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen ist seit 2011 Anliegen einer EU-Richtlinie (2011/24/EU) über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung. In dieser Richtlinie ist der Aufbau „Europäischer Referenznetzwerke“ (ERN) vorgesehen. Medizinische Fachzentren aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union sollen sich auf freiwilliger Basis zusammenschließen, um den Zugang hochspezialisierten Wissen und Ressourcen einer hochwertigen Gesundheitsversorgung zu verbessern. Insbesondere (aber nicht ausschließlich) auf dem Gebiet der „seltenen Erkrankungen“. Die Vorbereitungen seitens der Europäischen Kommission für den Zulassungsprozess zu „ERN“ sind fast abgeschlossen. Für den Beginn des kommenden Jahres 2016 ist die erste Ausschreibung vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt können sich interessierte Krankenhäuser als ERN-Mitglieder bewerben.
Die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH ist von der Freien und Hansestadt Hamburg betraut worden, Hamburger Krankenhäuser im Bewerbungsprozess zu den europäischen Referenznetzwerken zu unterstützen. Diese Unterstützung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Gesundheit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.
Weitere Informationen zu Europäischen Referenznetzwerken für seltene Erkrankungen finden Sie unter: |
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| Veranstaltungsankündigungen | ||
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Workshop-Reihe „Hamburg – Gesundheitsmetropole mit Leuchtkraft“: „Fachkräfte aus dem Ausland: Lösung für den Fachkräftemangel?“
Viele Betriebe der Gesundheitswirtschaft können offene Stellen ein Vierteljahr oder länger nicht besetzen. Besonders betroffen sind die Gesundheits- sowie die sozialen Dienstleistungen. Aufgrund des Fachkräftemangels mussten bereits Einrichtungen geschlossen werden. Gleichzeitig wird die Anzahl der Pflegebedürftigen und damit die Nachfrage nach ambulanten und stationären Pflegeleistungen bis 2030 weiter rasant steigen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir am 16. Februar 2016, von 18 bis 20 Uhr, in der Handelskammer, der Frage nachgehen, welche Potenziale ausländische (auch ungelernte) Kräfte bieten, um dem Personalmangel zu begegnen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir in Arbeitsgruppen diskutieren, wie die bürokratischen Herausforderungen bei der Einstellung von Flüchtlingen gemeistert und die ausländischen Mitarbeiter optimal in die Betriebe integriert werden können. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in Kürze unter: |
| GesundheitsREGION DER ZUKUNFT |
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| psychenet - Hamburger Netz psychische Gesundheit: Ende der Förderperiode - Verhandlungen werden fortgesetzt | ||
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Zum 31. Dezember 2015 endet nun die Förderung von „psychenet – Hamburger Netz psychische Gesundheit“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Allerdings enden damit nicht die Aktivitäten des Forschungs- und Versorgungsverbundes. Im kommenden Jahr werden die Verhandlungen mit ambulanten und stationären Behandlern, Krankenhausträgern und Krankenkassen sowie weiteren gesundheitspolitischen Akteuren fortgesetzt. Ziel ist die gemeinsame Umsetzung von innovativen Präventionsangeboten und wirksamen Versorgungsleistungen aus psychenet. Neben dem gestuften, sektorenübergreifenden Versorgungsmodell (Stepped Care) des „Gesundheitsnetz Depression“, welches bereits bei der Erprobung von sämtlichen gesetzlichen Krankenkassen unterstützt wurde, steht auch die Erhaltung des Internetportals www.psychenet.de im Fokus der Verstetigung. Allein im Oktober 2015 besuchten 50.000 Menschen die Informationsseiten von psychenet zu psychischen Erkrankungen. Davon informierten sich allein 12.000 Besucher über das Hamburger Hilfesystem. Mehr als die doppelte Anzahl im Vergleich zum vorangegangenen Jahr.
Unterstützt wurde der Aufbau und die Koordination von psychenet von der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH, wobei der erfolgreiche Abschluss der wissenschaftlichen Studien, sowie die Entwicklung der zahlreichen innovativen Dienstleistungen und Produkten in psychenet ohne die tatkräftige Unterstützung der mehr als 100 Partnereinrichtungen nicht möglich gewesen wäre.
Weitere Informationen finden Sie unter: |
| GesundheitsTRENDS |
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| eHealth-Gesetz: Mit Änderungen verabschiedet |
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Der Bundestag hat am 4. Dezember 2015 das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (eHealth-Gesetz)“ in zweiter und dritter Lesung beschlossen. Mit dem Gesetz sollen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der medizinischen Versorgung etabliert und die digitale Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen vorangebracht werden. Mit der bundesweit einheitlichen Telematikinfrastruktur und der elektronischen Gesundheitskarte, die seit 2015 verpflichtend ist, sollen Patientendaten künftig schneller und sicher ausgetauscht werden können. Das Gesetz enthält Vorgaben, Fristen und Anreize für Ärzte und Sanktionen, um die Umsetzung zu beschleunigen. Das Gesetz, das nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, soll Anfang 2016 in Kraft treten.
Weitere Informationen finden Sie unter: |
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| Barmer-Pflegereport 2015: Deutlich mehr Pflegebedürftige als gedacht | ||
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Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt stärker als bisher vorausgesagt. Im Jahr 2060 werden geschätzt 4,52 Millionen Menschen gepflegt werden. Das sind 221.000 mehr, als bisherige Prognosen erwarten ließen. Den größten Anteil daran werden pflegebedürftige Männer mit 176.000 stellen. Dies geht aus dem neuen Barmer GEK Pflegereport hervor. Die Studie zeigt zugleich, dass der Anteil hochbetagter Pflegebedürftiger drastisch wachsen wird. 60 Prozent der pflegebedürftigen Männer und 70 Prozent der pflegebedürftigen Frauen werden im Jahr 2060 85 Jahre oder älter sein. Heute liegen die entsprechenden Werte bei 30 beziehungsweise 50 Prozent. Der Report zeigt weiterhin, dass die Kapazitäten in der ambulanten und stationären Pflege schneller gewachsen sind als die Zahl der Pflegebedürftigen.
Weitere Informationen sowie den Report finden Sie unter: |
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| Studie: Pflegeeinrichtungen auf Einwanderer nicht ausreichend eingestellt | ||
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Bei der Gesundheitsversorgung und der Pflege von Zuwanderern in Deutschland gibt es erhebliche Defizite: Die Pflegeeinrichtungen hierzulande sind auf die zunehmende Zahl alter Menschen mit Migrationshintergrund bisher kaum eingestellt, wie aus der aktuellen Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hervorgeht. Schätzungen zufolge wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen mit Migrationshintergrund bis 2030 nahezu verdoppelt: von 258.000 im Jahr 2013 auf dann 481.000. Der Untersuchung zufolge finden es ein Viertel der Spätaussiedler und die Hälfte der türkischstämmigen Menschen wichtig, dass die Pflegekraft die jeweilige Muttersprache spricht. Der kulturelle Hintergrund und auch die Religion der Pflegekraft sind den meisten Befragten dagegen eher unwichtig. Allerdings wünschen sich dreimal so viele Muslime eine Pflegekraft mit der gleichen Religionszugehörigkeit (27 Prozent) wie christliche Befragte (neun Prozent). Mit Blick auf die steigende Zahl pflegebedürftiger Migranten sollten Informationen über die Pflegeversicherung und den Zugang zu Pflegeleistungen verbessert werden. Informationsbroschüren würden in englischer, türkischer, russischer und arabischer Sprache aufgelegt.
Weitere Informationen finden Sie unter: |
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| DAK-Report: Psychische Erkrankungen führen zu einer steigenden Anzahl an Fehltagen |
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In Deutschland war im vergangenen Jahr jeder 20. Arbeitnehmer mit einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben. Ausgehend von den Daten der DAK-Gesundheit sind damit hochgerechnet 1,9 Millionen Menschen betroffen. Seit 1997 hat sich die Anzahl der Fehltage, die von Diagnosen wie Depressionen oder Anpassungsstörungen verursacht werden, verdreifacht. DAK-versicherte Arbeitnehmer blieben 2014 deshalb an mehr als 6,3 Millionen Tagen der Arbeit fern. Schwere Belastungen, Depressionen und Anpassungsstörungen verursachen laut dem Psychoreport die meisten Ausfalltage. Die Modeerkrankung Burnout hingegen verliert deutlich an Bedeutung. Frauen sind bei psychischen Störungen im Vergleich zu Männern fast doppelt so oft betroffen. Der DAK-Psychoreport zeigt jedoch eine deutliche Steigerungsrate bei Männern. Das sind zentrale Ergebnisse des neuen Psychoreports 2015 der DAK-Gesundheit, für den die anonymisierten Daten von rund 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten ausgewertet wurden.
Weitere Informationen sowie den Report finden Sie unter: www.dak.de |
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| Ausschreibung: "Preis für Gesundheitsnetzwerker" | ||
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Erneut sind alle kreativen Köpfe aufgerufen, sich mit Ideen für integrierte Versorgungsprojekte oder bereits erfolgreich umgesetzten Versorgungsnetzen, um den „Preis für Gesundheitsnetzwerker“ zu bewerben. Bewerben können sich Netze, oder solche die es werden wollen, Ärzte, Netzwerkmanager, Managementgesellschaften, Kliniken, Krankenkassen und viele mehr, die an einem Projekt beteiligt sind, oder die ein Projekt planen. Die Ausschreibungsfrist läuft bis zum 31. Januar 2016. Im Sinne der Gesundheitsnetzwerker ist die Jury aus verschiedenen Bereichen zusammengesetzt, die die integrierten Projekte aus vielen Perspektiven betrachten und beurteilen. Der Preis wird auf dem Kongress für Gesundheitsnetzwerker am 3. Mai 2016 in Berlin überreicht.
Weitere Informationen zu den Kriterien sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: www.gesundheitsnetzwerker.de |
| GesundheitsKÖPFE |
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| Paul Elsholz: Neues Mitglied im Vorstand der Gesundheitsmetropole Hamburg e.V. |
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„Der Gesundheitsmetropole Hamburg e.V. versteht sich als Impuls- und Ideengeber für Projekte, die die Gesundheitswirtschaft in Hamburg fördern und gleichzeitig die Versorgungssituation verbessern können. Die Diversität unserer Mitglieder und ihre jeweiligen Kompetenzen sind dabei der Schlüssel. Deshalb freuen wir uns über jeden, der einen aktiven Beitrag leisten kann. Und Anknüpfungspunkte gibt es reichlich: neben den Chancen durch eHealth und der Verbreitung betrieblicher Gesundheitsförderung steht die Branche auch vor der Herausforderung, Lösungswege zu finden, um dem wachsenden Fachkräftebedarf zu begegnen. Hierbei wollen wir mit dem Verein unterstützen“, sagt Paul Elsholz, neues Mitglied im Vorstand der Gesundheitsmetropole Hamburg e.V.
Paul Elsholz ist Diplom-Geograph und war mehrere Jahre als Projektmanager einer Hamburger Grundstücksverwaltung und später als Unternehmens- und Kommunalberater bei einem mittelständischen Hamburger Beratungsunternehmen tätig, bevor er im Jahr 2008 zur Handelskammer Hamburg wechselte. Seit Sommer 2012 vertritt er als stellvertretender Geschäftsführer die Interessen der Gesundheitswirtschaft, u.a. durch die Betreuung des Handelskammer-Ausschusses für Gesundheitswirtschaft und des Handelskammer-Arbeitskreises Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz. Im November 2015 hat die Mitgliederversammlung den Vorstand neu gewählt. Paul Elsholz folgt Dr. Gabriele Rose als zweites Mitglied in den Vereinsvorstand. Dr. Andreas Gent tritt die Nachfolge von Dr. Ulrich Möllers als Vorstandsvorsitzendem an. |
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| Cornelia Ahner: Geschäftsführerin des BAZ Berufliches Ausbildungszentrum für Gesundheit & Karriere |
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„Im Jahr 2030 ist Hamburg eine Stadt der Generationen. Der demografische Wandel in der Bevölkerung wird dadurch Auswirkungen auf die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung haben. Neue Entwicklungen in der Forschung in den Bereichen der Neurowissenschaften und der Schulmedizin werden dabei immer größeren Einfluss auf Verständnis von Gesundheit und das Gesundheitswesen nehmen. 2030 werden viele, heute noch getrennte Fachrichtungen der Medizin, in einem neuen Kontext gesehen. Die Grenzen zwischen klassischer Schulmedizin und alternativen Heilmethoden werden sich immer mehr auflösen. Es werden neue Betrachtungsweisen, neue Ansätze und dadurch auch neue Berufe entstehen, die Fachkräfte fordern, die einen neuen interdisziplinären Ansatz verfolgen“, sagt Cornelia Ahner, Geschäftsführerin des BAZ Berufliches Ausbildungszentrum für Gesundheit & Karriere.
Cornelia Ahner ist seit 2000 in der Erwachsenenbildung tätig und seit 2007 Geschäftsführerin vom BAZ Hamburg. Als Ausbildungsinstitut genießt das BAZ Hamburg bei der Pharmaindustrie und weiteren Anbietern des Gesundheitsmarktes deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf. Seit 2005 ist das BAZ ein zertifizierter und anerkannter Bildungsträger. Das BAZ Hamburg sichert die Qualität seiner Ausbildungen und ist ein anerkannter Partner von Verbänden und staatlichen Institutionen. Mit einer in Deutschland einzigartigen Kombination von medizinischen und psychologischen Inhalten bildet das BAZ Interessierte zum Gesundheitsmanager aus.
Das BAZ Hamburg ist Mitglied im Verein Gesundheitsmetropole Hamburg e.V. und Weiterbildung Hamburg e.V. |
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| Matthias Scheller: Neuer Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks |
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„Die Krankenhäuser sind gefordert, eine hervorragende Medizin und Pflege auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen zu leisten. Und als Vorstandsvorsitzender eines diakonischen Krankenhausträgers füge ich hinzu, dass wir zusätzlich den Anspruch haben, den uns anvertrauten Menschen in ihrer Krankheit und Not menschlich nahe zu sein. Dies alles setzt kompetente und engagierte Mitarbeiter voraus, weshalb eine besondere Herausforderung schon heute darin besteht, ausreichend Ärztinnen und Ärzte sowie insbesondere Pflegekräfte für die Arbeit im Krankenhaus zu gewinnen. Denn wenn auch die Medizintechnik im Krankenhaus eine große Rolle spielt – entscheidender Faktor für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten bleibt das hochqualifizierte Personal“, sagt Matthias Scheller, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerkes.
Matthias Scheller wurde 1964 in Berlin geboren und hat an der Technischen Universität Berlin Betriebswirtschaftslehre studiert. Ab 1987 war er in den USA und danach europaweit in führenden Positionen der AgrEvo-Gruppe und der Schering AG tätig. 2008 wurde Scheller in den Vorstand der Charité berufen und zugleich Direktor des Klinikums der Charité, dem größten Universitätsklinikum Europas. In diesen Positionen hatte er maßgeblichen Anteil an der wirtschaftlichen Konsolidierung der Charité in den vergangenen Jahren. Seit dem 1. September 2015 führt Scheller das Hamburger Albertinen-Diakoniewerk als Vorstandsvorsitzender und folgt damit Professor Dr. Fokko ter Haseborg nach, der dem Diakoniewerk bis zu seinem Ruhestand 19 Jahre vorgestanden hatte. Herr Scheller ist verheiratet und hat zwei Kinder. |
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| Matthias Steffen: Geschäftsführender Gesellschafter der FUSE GmbH Intergrierte Kommunikation und Neue Medien |
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„Der digitale Markt im Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren sehr schnell entwickelt. Er wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen und sich weiter diversifizieren. Im Jahr 2030 wird mHealth bei der Prävention und laufenden Betreuung von Patienten einen festen Platz haben. Apps auf Rezept werden 2030 keine Ausnahme mehr darstellen, da die Krankenkassen das Potential solcher Apps erkennen. Viele Angebote haben allerdings noch Mängel in Qualität und Nachhaltigkeit. Hier gilt es gemeinsam Lösungen zu finden und für mehr Transparenz auf dem App-Markt zu sorgen“, sagt Matthias Steffen, geschäftsführender Gesellschafter der FUSE GmbH Integrierte Kommunikation und neue Medien.
Matthias Steffen gründete 1996 die FUSE GmbH Integrierte Kommunikation und neue Medien. Mit der Unit „FUSE healthcare” begann er vor drei Jahren eine branchenorientierte Abteilung mit Wissenschaftlern, Medizinern sowie Marken- und IT-Spezialisten aufzubauen. 2014 wurde er zum Arbeitsgruppenleiter „Medical Apps“ ernannt. Hier diskutiert er regelmäßig mit Entwicklern, Herstellern und Experten über rechtliche Aspekte, Umsatz- und Marktentwicklungen sowie neueste Medical Apps. In diesem Rahmen ist die Idee entstanden, gemeinsam mit dem Life Science Nord Cluster einen Medical App Award zu organisieren. Dieser wird 2016 zum ersten Mal verliehen.
Die FUSE GmbH Integrierte Kommunikation und Neue Medien ist Mitglied im Verein Gesundheitsmetropole Hamburg e.V. |
| GesundheitsKALENDER |
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Sprechtag für die Gesundheitswirtschaft (5. Januar 2016, 2. Februar 2016)
Arbeitskreis für Arbeitssicherheit in Hamburg: Lärm am Arbeitsplatz - Belastung für Körper und Psyche (4. Februar 2016)
Workshop “Inklusion im Betriebssport” (25. Februar 2016) 12. Gesundheitstag der Hamburger Wirtschaft (13. April 2016)
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Fünf Jahre lang haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mit Partnern aus der Metropolregion Hamburg erforscht, wie die Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen verbessert und wie einer Stigmatisierung psychischer Erkrankungen entgegengewirkt werden kann. Dabei wurden ganze Versorgungsnetzwerke mit mehr als 190 Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten aufgebaut und von einer Medienkampagne, Öffentlichkeitsarbeit sowie einem Internetportal mit Entscheidungshilfen und hilfreichen Gesundheitsinformationen begleitet.

