Zahlen, Daten, Fakten
Die Gesundheitswirtschaft ist eine wachsende und zukunftsorientierte Branche
Gesundheitswirtschaft Hamburg im Überblick
• 162.000 Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft
• Rd. 10.000 Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten
• 57 Kliniken (79 einschl. Umland) mit:
- 1,7 Mrd. € Jahresumsatz
- rd. 12.500 Betten
- 30.000 Beschäftigten
- 3.000 Ausbildungsplätzen
- 475.000 behandelten Patienten im Jahr 2013 (30% kommen von außerhalb)
• rd. 6.100 Unternehmen, die der Handelskammer Hamburg angehören
Die Hamburger Gesundheitswirtschaft ist ein wesentlicher Leistungsträger der regionalen Gesamtwirtschaft
Die Gesundheitswirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig der Volkswirtschaft, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Sie nimmt einen wesentlichen Anteil bei der Generierung der Bruttowertschöpfung ein und sichert für viele Erwerbstätige Beschäftigungsmöglichkeiten und damit Einkommen. Aussagen über die wirtschaftliche Bedeutung für den Standort Hamburg ließen sich für die Gesundheitsbranche bisher nur bedingt treffen, denn anders als in anderen Branchen fehlten dazu konkrete und verlässliche Zahlen. Die GWHH hat das Forschungsinstitut WifOR aus Darmstadt mit der statistischen Analyse beauftragt. Hier einige zentrale Ergebnisse im Überblick (Stand Januar 2015):
1. Die Hamburger Gesundheitswirtschaft ist eine regionale Wachstumsbranche
- Mit einer Bruttowertschöpfung von rund 8,2 Mrd. Euro wurde im Jahr 2013 rund jeder 11. Euro der gesamten Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft generiert.
- Der steigende Bruttowertschöpfungsanteil der Gesundheitswirtschaft an der regionalen Gesamtwirtschaft von 8,4 Prozent im Jahr 2005 auf 9,4 Prozent im Jahr 2013 unterstreicht den kontinuierlichen Bedeutungszuwachs der Branche.
- Die motorisierende Wirkung der Branche wird durch das in etwa doppelt so hohe jährliche Wachstum im Vergleich zur Gesamtwirtschaft deutlich.
2. Die Gesundheitswirtschaft ist ein Beschäftigungsmotor der Hansestadt
- Rund 162.000 Erwerbstätige arbeiteten im Jahr 2013 in der Gesundheitswirtschaft. Seit dem Jahr 2005 wurden mehr als 23.000 zusätzliche Arbeitsplätze innerhalb der Branche geschaffen.
- Während das Wachstum der Erwerbstätigen der regionalen Gesamtwirtschaft im Krisenjahr 2009 lediglich 1,5 Prozent betrug, konnte die Gesundheitswirtschaft einen Anstieg der Erwerbstätigenzahl von rund 3,0 Prozent verzeichnen.
- Damit trug die Branche maßgeblich zur Stabilisierung des Hamburger Arbeitsmarktes bei.

Diese und weitere Informationen finden Sie entweder als Management Summary (Kurzversion) oder als Gesamtstudie nachfolgend zum Download zur Verfügung gestellt.
Management Summary - Gesundheitsökonomische Statistik Hamburg
Gesamtstudie - Gesundheitsökonomische Statistik Hamburg
Weitere Informationen zu Daten und Fakten der Branche finden Sie hier:
Handelskammer Hamburg
BGV - Stadt Hamburg
Statistikamt Nord
